Mädchen

Aufführung "Druck" im Kulturforum

Lebenswege

Mauerprojekt - Dominostein bemalen

Mauerprojekt

Projekte

Die Möbelhochbeet Lounge 2016

In dem Projekt "Möbelhochbeet Lounge" werden die Visionen eines Ortes der Entspannung gemeinschaftlich in die Wirklichkeit umgesetzt.

Im Rahmen der "Essbaren Schule" entsteht auf dem Gelände der CDF ein Ort der Ernährungs- und Umweltbildung. Die Schulgärten in der Schule und um die Schule wachsen und gedeihen.

Der bildende Künstler Dirk Krechting wird im Sommer 2016 mit großen und kleinen Menschen aus dem Sozialraum (vorwiegend Jugendliche aus dem Schülerklub, dem Kinder- und Jugendfreizeittreff Joker und anderen interessierten Jugendlichen, Nachbarn und Eltern) künstlerisch und handwerklich tätig werden. So wird in diesen wöchentlichen Workshops ein Ort der Begegnung und Entspannung geschaffen.

Geplant ist Hochbeete zu bauen; dazwischen und direkt an den Hochbeeten werden mobile Sitzgelegenheiten integriert. Diese Sitzgelegenheiten sollen als Chillout Lounge im Grünen gestaltet werden und so den ärten einen einladenden Charakter verleihen, so dass man umgeben von Pflanzen sitzen kann, zur Ruhe und mit anderen ins Gespäch kommen kann.

Die Teilnehmer*innen werden ermutigt, gestalterisch tätig zu werden. Werkzeug und Maschinen in die Hand zu nehmen und ihre Visionen in die Wirklichkeit umzusetzen. Das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird gestärkt und die Berufsoptionen um handwerkliche Bereiche erweitert.

Die so kreierten Lounge-Möbel, gebaut aus Europalletten und recyceltem Material können als modellhafte Vorlagen für weitere kleine Projekte in den Gärten des Jokers und des Schulgeländes genutzt werden.

Ganz nebenbei wird bei den Workshops auch die Achtung vor der Natur, das Wissen über den Anbau von Nahrungsmitteln und gesunde Eährung vermittelt. Denn die Füchte des Gartens gedeihen schon und eignen sich hervorragend als kleiner Snack zwischendurch.

Für dieses Projekt kooperieren Förderband e.V., Kids- und Co und die Caspar-David-Friedrich Schule.

TuSch Projekt 2008 - 2011

Die Zusammenarbeit mit der Staatsoper und der Caspar-David-Friedrich-OS im Projekt Theater und Schule (TuSch) dauert drei Jahre. Die Jugendetage kooperiert und begleitet dieses Projekt. So wurde im ersten Jahr das Projekt "Make better Macbeth" durchgeführt. Im zweiten Jahr beschäftigten sich ca. 100 Schüler und Lehrer sowie die Jugendetage mit dem Thema Druck. Die Inszenierung fand an verschiedenen Aufführungsorten ihre Premiere.

"Vor der Mauer – hinter der Mauer – ein Lebenswegeprojekt"

Jugendliche auf der Suche nach Schicksalen und Geschichten aus Deutschland
Ein Multimediaprojekt von Schülern aus Hellersdorf und Berlin

Das Projekt "Vor der Mauer – hinter der Mauer" ist das zweite Lebenswegeprojekt der Jugendwerkstatt Geschichte und Handwerk der Caspar-David-Friedrich-Oberschule Berlin-Hellersdorf.
Idee der Lebenswegeprojekte ist es, Jugendlichen ein Geschichtsbewusstsein zu vermitteln, das lebendig, emotional berührend und interessant ist. Wir wollten die Jugendlichen anregen nachzufragen: "Wie war das damals?" Dabei bedienten wir uns bei der Umsetzung der medialen Möglichkeiten wie Film, Foto, Internet, Theater, Literatur, die unserer Schule sowie unserer Jugendwerkstatt und damit den Jugendlichen zur Verfügung stehen und mit denen sie erfahrungsgemäß gerne und interessiert arbeiten.

Gemeinsam mit den Lehrern möglichst vieler Fachbereiche und den Medienpädagogen beschäftigen die Jugendliche sich langfristig mit einem gemeinsam gewählten Thema.
Ein Jahr lang wird dieses Thema in Projektphasen und Workshops möglichst vielseitig und sinnlich beleuchtet und mit den verschiedenen künstlerischen und medialen Mitteln bearbeitet. In Vorbereitung des 20 Jahrestages des Mauerfall 2009 arbeitete die Jugendwerkstatt gemeinsam mit den Schülern der Klasse 7c und ihrer Klassenlehrerin, Andrea Grimm ab September 2008 an einem Projekt zum Thema "Mauer", um die Jugendlichen in die Lage zu versetzen, diesen Jahrestag mit Sachkenntnis und historischem Wissen zu begehen.

Die Mauer als politisches, historisches Bauwerk und vor allem städtebauliche und menschliche Tragödie wurde dabei untersucht. Dabei näherten sich die Jugendlichen dem Thema auf eine sehr persönliche Art.
Die Aufgabenstellung "Stell Dir vor, um dein Kiez wird eine unüberwindbare Mauer gebaut", war der erste Ansatz, sich dem Thema zu nähern. Theaterstücke, Kurzgeschichten, Kurzfilme, Comics, Malerei und Fotos entstanden. Die Jugendlichen machten sich auf die Suche nach Zeitzeugen, die ihnen in filmischen Interviews über die Erfahrungen und Erlebnisse mit der Mauer erzählen konnten.

Parallel dazu setzten sie sich mit dokumentarischen Materialien und Geschichten zum Thema auseinandersetzen. Sowohl im Fachunterricht als auch in zahlreichen Workshops erlernten die Jugendlichen das theoretische sowie praktische Know-how für die Durchführung von Interviews mit Zeitzeugen.

Gespräche in den Familien, Befragungen von Verwandten und Bekannten sowie Straßenpassanten lieferten das Material für die Filme "Vor der Mauer - hinter der Mauer" und "Mauer - Zeitzeugen". Den Jugendlichen wurde deutlich, dass das persönliche Erleben das lebendigste und nachhaltigste Geschichtszeugnis ist. Die Ergebnisse der Arbeit stellten die Jugendlichen anderen Jugendlichen sowie ihren Eltern und interessierten Personen und der Presse vor und forderten damit zur Diskussion auf. Der im Kunstunterricht und in der Freizeit bemalte zwei Meter große Dominostein war Teil der Rieseninstallation zum 9. November 2009 am Brandenburger Tor.